Person

 
 

Ich wurde 1967 in Leipzig geboren und bin bis 1979 hier aufgewachsen. In jenem Jahr siedelte meine Familie nach einigen „systembedingten Komplikationen“ in die Bundesrepublik, nach Landshut in Bayern über.
 
Hier ging ich bis zum Abitur zur Schule und lernte ab 1981 das Fliegen. Meinen ursprünglichen Berufswunsch eine Ingenieurs für Luft- und Raumfahrt begrub ich, nachdem im Praktikantenfragebogen der Firma Messerschmitt-Bölkow-Blohm gefragt wurde, ob ich bereits sei, zukünftig auf Reisen in die DDR zu verzichten – auch das gab es!
 
Ich besann mich auf meine Russischkenntnisse und begann im selben Jahr ein Studium der Slawischen Philologie mit Schwerpunkt auf russischer Literatur, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre – jeweils wiederum mit Themen aus dem osteuropäischen Raum.
 
Im Umbruchjahr 1991 hatte ich das Glück eines Stipendien-
aufenthalts in Moskau.
Nach meinem Abschluss als Magister Artium 1992 absolvierte ich ein Praktikum in der Luftfahrtabteilung des Deutschen Museums in München. Drei stipendienfinanzierte Promotionsjahre in München und Leipzig schlossen sich an. Das 1996 erfolgreich verteidigte Thema lautet: „Der sowjetische Traum vom Fliegen – Analyseversuch eines gesellschaftlichen Phänomens“.
 
Zwischendurch gab es immer wieder Einsätze als Dolmetscher und Übersetzer (ich spreche neben Russisch auch Englisch und Französisch; außerdem verstehe ich etwas Polnisch) auf Messen sowie als Texter für verschiedene Projekte des Bundesverbandes der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie.
 
Ab 1997 arbeitete ich bis Ende 2000 als Referent für mittel- und osteuropäische Projekte bei der Leipziger Messe, unterbrochen von einem einjährigen Erziehungsurlaub für unseren Sohn Peter.
Seit 2001 bin ich als Freier selbständig.
 
Ich bin seit 1993 mit meiner Frau Claudia, einer tüchtigen Japanologin, verheiratet und wir haben zwei Kinder – Peter (geb. 1997) und Katharina (geb. 1994).
 

 

Familie Kluge

 

 

Herr Kluge